Gedanken, Einfluss und innere Freiheit
Gedanken, Einfluss und innere Freiheit

Gedanken, Einfluss und innere Freiheit

Klar ist, dass die Natur die schönsten Bilder malt. Als Fotograf kann man sich bestenfalls herantasten und nicht allzu selten endet es in Manipulation. Ok, ich bin da auch nicht besser und versuche in meine Bilder auch meine Vorstellung von Schönheit einfließen zu lassen.  Ob man die Kunst der Natur überhaupt wahrnimmt, hängt auch davon ab, ob man an Kunst interessiert ist.

Kunst ist etwas sehr Besonderes. Sie hat eine Aufgabe, sollte frei gelebt werden und bestimmte Dinge voran bringen. Sie darf sich niemals dem Diktat der Massen unterwerfen, denn wenn sie das tut, ist sie keine Kunst mehr und … noch viel wichtiger … sie bringt die Menschheit nicht voran. Nur ein freier Geist kann wirklich kreativ sein und andere zum selbständigen Denken anregen. Tolstoi hat dazu einiges gesagt:

„Wer nicht selbständig denkt, der steht unter dem Einfluss eines anderen, der für ihn denkt. Jemandem seine Gedanken als Eigentum zu geben, ist eine erniedrigendere Knechtschaft, als jemandem seinen Leib zu eigen zu geben“.

Würde der Gute heute leben, dann würde er wohl die Mainstream Meinung als Knechtschaft bezeichnen. Knechtschaft wiederum ist nur ein anderes Wort für Sklaverei, die doch von den Bilderstürmern gerade aus der Geschichte getilgt werden soll. Indem wir es aber aufgeben, selbständig und frei zu denken, indem wir uns von Angst und Panik anleiten lassen, begeben wir uns selbst und auch noch freiwillig in die innere Sklaverei. Wir lassen uns von betreutem Denken fesseln und lenken.

Nicht ohne Grund gibt es heutzutage eine heiße Diskussion darüber, was Kunst noch darf und was nicht. In USA müssen sich Bands umbenennen, weil man ihnen aufgrund ihres Namens latenten Rassismus vorwirft, obwohl sie schon 10 Jahre existieren und mit Politik nichts am Hut haben. Auch die Kunst des Kabaretts steht auf dem Prüfstand und darf schon lange nicht mehr alles sagen. Das Fatale an der ganzen Sache aber ist, dass die breite Politik wenig Anteil an diesen neuen Einschränkungen hat. Vielmehr sind es die Bürger selbst und innerhalb der Bürger kleine Minderheiten, die das Thema anheizen und zu einem großen Ding machen. Gott soll ja jetzt auch ein Gendersternchen bekommen, wie in den Nachrichten berichtet wurde. 80% der Deutschen lehnen die Gentrifizierung ab, aber sie wird zwangsweise durchgesetzt. Social Media trägt einen großen, schuldhaften Anteil daran. Dass Zuckerberg nun ein Metaversum gründen will, lässt mich erschaudern, denn damit ist die Versklavung der Menschheit dann komplett. Ich habe ja meine innere Denkfreiheit noch nicht abgegeben und werde es auch nicht tun. Ich will in einer freien Gesellschaft leben und vor allem, noch wichtiger, will ich meinen Nachkommen eine freie Gesellschaft hinterlassen. Schwierig genug ist es ja, wenn man sieht, wie TikTok & Co. das freie Denken, das Reflektieren und sich mit etwas auseinandersetzen, schon längst zu Grabe getragen haben und ihre Akteure und Zuschauer mit ihnen. Social Media dieser Art öffnet Manipulation und Verdummung wirklich Tür und Tor. Ganz ungeniert maßen sich ja heute schon Zuckerberg & Kollegen an, Accounts von Politikern zu sperren, die ihnen nicht in den Kram passen. In einem rechtsstaatlichen System wäre das Aufgabe von Gerichten, falls strafbare Inhalte veröffentlicht werden.

Dazu sagt Tolstoi noch ergänzend:

„Wenn Du den Wunsch hegst, nachzuahmen, was die Leute um die herum tun, halte unbedingt inne und bedenke, ob es vernünftig oder unvernünftig ist, dem allgemeinen Beispiel zu folgen. Große Verbrechen und persönliche wie auch gesellschaftliche Übel haben ihre Quelle oft einzig darin, dass man unbedacht einem äußeren Einfluss folgt.“

Solche Zitate, die ja nun schon weit über 100 Jahre alt sind und einer völlig anderen Epoche entstammen, zeigen, dass die Menschheit sich nur marginal verändert und sich geistig moralisch eher zurück, als nach vorne entwickelt. Das gibt mir echt zu denken. Corona macht mir keine Angst, zumal ich in einem Land mit völlig anderer gesellschaftlicher Kultur lebe. Was mir wirklich Angst macht, ist der Weg in die totale Unfreiheit, in Zensur, die Überwachung und die Denkverbote, mit einem Wort, das Ende der Grundwerte einer Demokratie. Wer mit dem Finger auf China, Russland u.a. zeigt, der zeigt mit drei Fingern auf sich selbst und das sollte zum nachdenken anregen. Noch sind wir in Deutschland nicht so weit, aber es sind halt auch die Bürger selbst, die dafür sorgen, dass es soweit kommen wird. Fatal wäre es, wenn Xi Jinping am Ende doch noch recht bekommt, wenn er die Demokratie als Auslaufmodell bezeichnet.

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